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Zigerkrapfen aus dem GlarnerlandZutaten für Rezept: Zigerkrapfen aus dem Glarnerland • 150 g Weissmehl • Tl. Salz • 150 g Rahmquark • 120 g Butter; evtl. etwas mehr • 150 g Weissmehl • 1 Tl. Salz • 1 El. Zucker • 85 g Saurer Halbrahm • 85 g Butter • 150 g Ziger • 1 Zitrone; abgeriebene Schale und Saft • 100 g Zucker • 50 ml Rahm • 1 Tl. Zimt • 100 g Mandeln; gerieben • 4 El. Sultaninen; kurz in Wasser eingeweicht u. abgespült • 1 Eiweiss • Öl • Zimtzucker aus • 4 El. Zucker; und • 1 Tl. Zimt
Zubereitung: Zigerkrapfen aus dem GlarnerlandJe nach Geschmack Quark- oder Saürrahmteig zubereiten.
Quarkteig: Mehl in die Schüssel sieben, Salz, Quark, Butter
dazugeben. Den Teig mit einem Messer mit breiter Klinge bearbeiten,
bis er sich zusammenballt und gleichmässig aussieht. Zwei bis 3
Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Dem Teig dann 2 bis 4 'Touren
geben', d.h. auswallen und zu drei gleichen Teilen einschlagen,
auswallen, wieder zusammenschlagen.
Saürrahmteig: Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen.
Butter in Stücke schneiden, zugeben, mit dem Mehl verreiben, bis die
Masse gleichmässig krümelig ist. Saurer Halbrahm zugeben, mit dem
Teighörnli zusammenfügen, nicht kneten. Zugedeckt ca. 1 Stunde
kühl stellen.
Für die Füllung alles miteinandermischen.
Den Teig ca. 1.5 mm dick auswallen, Quadrate von 10 cm Seitenlänge -
oder Rondellen von 10 bis 12 cm Durchmesser - ausschneiden. In der
Mitte je ein Häufchen Füllung plazieren, die Ränder mit Eiweiss
bestreichen, Teig so überschlagen, dass dreieckige - oder
halbmondförmige - Krapfen entstehen. Die Ränder gut andrücken.
Im heissen Öl (etwa 170 Grad) 3 bis 4 Minuten schwimmend ausbacken
und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die noch heissen Krapfen im
Zimtzucker wenden.
Tips:
* die ungebackenen Krapfen können 1/2 Tag im voraus vorbereitet
werden, auf Backtrennpapier und mit Klarsichtfolie abgedeckt kühl
aufbewahren. Kurz vor dem Servieren backen.
* Fertige Krapfen vom Vortag auf der zweituntersten Rille des auf 180
Grad vorgeheizten Ofens während 5 Minuten aufbacken.
Hierzu: Milchkaffee, Tee mit Rotwein, Punsch.
Zieger, Ziger: nicht zu verwechseln mit Schabziger! In der beim Käsen
entstehenden Molke verbleibt Eiweiss, das durch Erhitzung und Beigabe
von Milchsäürkulturen gewonnen und zu einem Frischkäse, genannt
Ziger oder Zieger, verarbeitet wird. Er ist sehr fettarm und
eiweissreich und entspricht dem nicht mit Rahm angereicherten Ricotta.


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